Stefan
Schätti,
Créatif.
Bilder.
Seit 1989.
Ich, Créatif.
Mein Weg seit 1989.
«
Am Donnerstag, um 0610h morgens, wurde ich am 25.Februar 1965 geboren. 2,5 und 5 Jahre später folgten zwei Brüder. Das mit dem zu malen, sollte noch mehr als 2 Jahrzehnte dauern, bis ich dies als Berufung zu leben antrat.
Der Sport, vor allem Fussball und Skifahren, Bücher lesen, zu Kommunizieren und Lernen, dies auch von Älteren interessierte mich damals mehr. Schreiben tue ich auch gerne. In Aufsätzen aber, umschrieb ich die Dinge derart ehrlich und genau, dass wohl eine gewisse Spannung fehlte. Gute Noten für Aufsätze in der Schule stellten sich eigentlich erst ab dann ein, als man mir riet: «Der Fantasie mehr Stimme zu geben»! Ich weiss heute noch, wie ich damals gesagt habe: «Ich will doch nicht lügen»?! Man lächelte und beschied dazu: «Stefan Fantasien können auch Träume sein»! Sehr wahrscheinlich im Rückblick - habe ich später für meine Bilder – bevor ich sie zu malen begann oder beginne, auch der Vorstellung, wie diese werden mögen, Stimme gegeben: Wieeben ein Werk später aussehen möge! Und siehe da: Plötzlich lasen meine Lehrer, auch Abschnitte aus meinen Aufsätzen der Klasse vor. Die wohl höchsten schulischen Auszeichnungen erreichte ich beim: Sport, Lesen, in der biblischen Geschichte, hier weil mir die Pfarrer oft leidtaten, (und weil einer meiner beiden Grossväter, der Papa meines Vaters – auch ein Pfarrer war). Mich störte damals wohl, wie einige Klassenkameraden – in diesem Fach eher nicht mitmachten und nur den Spass suchten untereinander. Dies fand ich nicht so fair. Das Konfirmationslager in Magliaso/TIeinst, (dem heutigen Centro Magliaso), wo viele Schweizer und auch Menschen aus anderen Ländern bestens für Ferien kennen, wurde auf jeden Fall damals abgebrochen, weil zu viele den Pfarrer verärgerten. (Konfirmiert jedoch – wurden wir dennoch). Rechtskunde, Geschichte, Geometrisches Zeichnen und Sprachen, waren weiteren guten Noten zusprechender Natur. Und das KV schloss ich dann später mit einer 4,9 im Durchschnitt ab. Mama, war eine Bauerntochter und wuchs in Wangen/Dübendorf auf. 1954 – (weil der Flughafen Dübendorf verlängert wurde) – kaufte man in Maur den Bauernhof «Seewisen». Wo die 7 Geschwister (Familie Morf) ab 1995 hier in Maur – mit ihren Familien – eine Siedlung mit 7 Doppel-Einfamilienhäusern realisierten, in welcher auch ich – seit 1997 - lebe und arbeite.
Das Zeichnen und zu Malen, um auf diesen Bereich in der Schule zurückzukommen, gestaltete sich eigentlich immer so, dass ich mich darauf freute. Aber es dann nicht so genoss, was man dann in diesen Stunden machte! Ich wollte lieber «frei» malen und «schöpfen». Auch meiner jeweiligen eigenen Fantasie Stimme gebend. Aber: Vorerst war der Fussballmeine Jugend. Wir lebten in Ebmatingen/ZH, gleich gegenüber dem Schulhaus, wo es einen roten Platz und eine Fussballwiese, neben unserem damaligen Haus heute noch gibt. Geboren wurde ich in Männedorf/ZH. Bis 5-Jährig in Küsnacht/ZH wohnend zogen wir dann in die Gemeinde Maur, in welcher ich lebe.
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Ich weiss nicht wie viele Stunden total ich auf dem Fussballplatz verbrachte. Und wie viele Grümpelturniere meine Freunde und ich, als «Frisierte Waldschnecken» oder später «The Muppets» uns rufen lassend wir gewannen oder unter den ersten 3 landeten! Aber ich lernte: Zu planen, Tricks, Spielwitz, Ideen und dem Macher zu sein – Stimme - zu geben. Wer gewinnen will, muss dafür etwas tun.
Eine Berufsberaterin war traurig, dass ich mich für das KV und nicht für eine Gartenbaulehre und späterGartenbauarchitekt zu machen entscheiden wollte. Sie spürte in mir das, was man Künstler nennt. Sie fühle, beschied Sie mir: «Eine ausgeprägte kommunikative interessante Art und eine intensive Begabung - für Farben und Formen – und eine interessante Kreativität innezuhaben.
Was Sie dann später – auch im Abschlussgespräch mit meinen Eltern beschied. Sie sagte: Noch selten oder eigentlich nie, es so erlebt zu haben. Ich beobachtete mich zunehmend, oft mich dabei zu ertappen, viele Dinge «anders» anzuschauen oder mich zu fragen: Wie würde ich es malen? Es liess mich dies, bis heute, nie los. Unsere Eltern liessen uns Kinder immer machen, wenn es Kunst berührte. Im Rückblick warfen Sie uns nie Steine dafür in den Weg, sondern sie legten sie! Der eine Bruder ist heute Typograph, der Andere Jazzpianist und Musiklehrer. Das KV selbst, welches ich machte, beinhaltete wiederum Dinge, welche für das Meinige spätere «créatife»Wirken, (ab 1989), wesentliche Grundsteine – die wichtig sind: Sprachen, Rechnen, Buchhaltung, usw. Ich würde eine KV-Lehre wohl deshalb wieder machen. Diese absolvierte ich bei einem Schifffracht-Broker (der Züst & Bachmeier AG)im zürcherischen Seefeld. 1,5 Jahre dort, und dann diese vollendend am Flughafen Zürich, weitere 1,5 Jahre bei derAirnautic AG, (einem Luftfrachtbroker,) um auch das Luftfrachtgeschäft kennenzulernen und lernte so auf Karten die ganze Welt kennen. Die «spürbar schnellere Welt» am Flughafen Kloten, fand ich spannender als die Seefracht, denn diese bloss aus einem Büro am Computer zu verfolgen – da sie halt doch tatsächlich auf dem Meer stattfindend und zudem, unser Land ja nicht an einem Meer liegend ist. Die Rheinschifffahrt gäbe es natürlich. Für die Swissair noch, (heute Swiss), Egypt Air, Pan Am, American Airlines vor allem – organisierten wir die Fracht und meldeten dann die Gewichte dem jeweiligen Piloten, dass er die Menge des Kerosins planen konnte, die es brauchte, um Fracht und Passagiere zum Ziel zu fliegen. Ich lernte in meiner Lehre zu organisieren. Pünktlichkeit zu schätzen. «Geschäftlich» zu verhandeln. Schnell zu reagieren und zu handeln, wenn es nötig wurde.
Das Militär war dann der nächste Schritt. Ich blieb dem Militär bis zum 48. Altersjahr als Zivil-Fach Offizier - treu. Zuerst wurde ich ein Fourier. Wohl wegen dem KV. Aber als ich erkannte, dass die Offiziere irgendwann gegen 16h zum Apéro entschwanden und erst am nächsten Morgen wieder auftauchten, durfte Fourier nicht meine Endstation bleiben! Und Fälle, die aus dummen Ideen Umsetzung erfuhren, blieben – um diese schriftlich abzuhandeln – auch immer an mir hängen, diese zu erledigen. Dies gefiel mir absolut nicht.So blieb es bei einem einzigen Wiederholungskurs für mich, schrieb danach nach Bern einen Brief, indem ich bekundete: In Zukunft gerne mit Profis meine Diensttage zu bestellen. Der Brief schlug beim diesen gelesen habenden derart ein, dass ich tatsächlich eine Umteilung nach Bern erfuhr. Bei einem ersten persönlichen Treffen, Liebi hiess der Mann, zeigte ich ihm ein Bild – eines meiner ersten Werke! - und er kaufte es sofort ab. Es hing ab dann einige Jahre in seinem Büro!
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Bis er dann pensioniert werdend, sich erst getraute, es nach Hause zu tragen. Die Reaktion seiner Frau beschied er mir, vergass ich nie! «Endlich hast Du etwas gescheites gekauft»! Ich gelangte durch Ihn, zuerst in den Bereich «Operative Schulung», später diente ich im «Corps Diplomatique» unseres Landes und wurde zum Schluss, inden Militärischen Nachrichtendienst (MND) eingeteilt. Im Stab für Generalstabsdienste. Hielt wenn im Dienst, jeweils am Morgen, die Reden zur Lage der Nation: Indem ich täglich diese vorbereitete und die anwesenden Miliz-, und Berufsoffiziere mit Wissen zur Welt befruchtete. Die ArmeeNachrichten Zentrale (ANZ) war der Ort dafür und ich lernte dadurch viele hohe und höchste Offiziere kennen. Darunter hatte es feine, großartige Menschen. Die tatsächlich für unser Land – wohl auch ihr Leben - gegeben hätten oder es würden. Der Chef MND (Gaudin Jean-Philippe), später Attaché in Paris und zum Schluss Chef des Bundesnachrichtendienstes(BND) der Schweiz, (dafür musste er sogar - nach 32 Jahren seine Uniform abgeben - was er mir gegenüber zum Ausdruck bringend - sehr bedauert hat). Er kam immer zuhören, wenn ich redete. Ich fragte Ihn einmal warum bei mir, sonst käme er nicht so oft? Seine Antwort: «Es sei eine Ehre hier zu arbeiten, wenn ich reden würde»! 48-Jährig; Im Jahre 2014, habe ich dann brieflich darum gebeten, nun erstmals in meinem Leben – pensioniert – zu werden. Besuchte in jenem Jahr noch einige Anlässe und verabschiedete mich von Anlass zu Anlass. Der organisierte Schluss Apéro im Casino Bern für Offiziere und mich – die wir alle abtraten, mit sogar einer Band – die den Schweizer Psalm spielte – war sehr ehrenvoll. Ja. Bleibt unvergessen. Warum ich so lange dabei blieb, hatte wohl mit Papa Schätti zu tun, der einst nicht weitermachen durfte, und als er hörte, dass ich nicht weitermachen wollte, obwohl ich dürfte, schrieb ohne mein Wissen, dem damaligen UO-Kommandanten: (Ex Armee Chef, Blattmann André) einen Brief. Blattmann liess mich zu sich kommen. Dies- in eine kleine Alphütte auf der Alp Seeberg/BE – wo wir die Überlebenswoche absolvierten, gab mir die Zeilen zu lesen und ich unterschrieb in dieser Hütte mein Weitermachen! Ich konnte dem Stolz meines Vaters über mich – nicht widersprechen. Blattmann erkannte bald auch, meine kaufmännischen Fähigkeiten – und so verbrachte ich mein Abverdienen in Grandvillard- zumeist bei Ihm im Büro – denn auf dem Felde und schrieb an den Ablauf-Plänen für die Schweizweit durchgeführte «Übung Dreizack» mit, die vielen Schweizer Bürgern, Soldaten und Offizieren von damals, noch in Erinnerung sein dürfte. Meine Kenntnisse an der 20-mm Fliegerabwehr-Kanone blieben so bescheiden und André musste später in Bern erklären, weshalb beim Unteroffizier Schätti dies so sei.
Zu meinen Eltern hatte ich grosse Nähe. Bei Papa spürte ich immer, dass sich in Restaurants die Leute überlegten, wer er wohl sei!? Er hatte Ausstrahlung. War immer am Schreiben oder Lesen. Ein internationaler Holzhändler wurde aus ihm. Pfarrer zu werden, was wohl besser gepasst hätte, lehnte er ab,da sein Vater es schon gewesen sei! In Indien, Genua undMünsingen – wuchs er auf – bis er seit seinem Studium(Forstwirtschaft) in Zürich und auch im Aargau gewohnt habend unsere Mama kennenlernte und sie nach Küsnacht zogen. 1963 heirateten sie. Sie war gelernte Blumenbinderin und wurde dann Krankenschwester und später Mutter 3-er Söhne und Gemeindekrankenschwester in Zumikon/ZH. Sie war klug. Er war eher der stille Denker. Was mir erst so richtig bewusst wurde, als er 2018 mit 92 Jahren verstarb. Und Sie ihm 8 Monate später, im Januar 2019, 87-Jährig folgte. Wenn er mir etwas riet. Spürte ich immer – am besten ist es, es so zu machen. Wenn Sie mir etwas riet – ebenso. Denn es waren immer besonnene, kluge Ratschläge.
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Immer spürbar blieb, dass Sie immer das Beste sich wünschten für Ihre 3 Söhne. Als mir ein Gastronom, auch längst heute ein Freund einmal beschied, das war der(Schierling Michael): «Dass ich seinem Saal mit meiner blossen Anwesenheit schon etwas geben würde»! Erinnerte mich dies an meinen Papa, der dies auch oft hören durfte! Esmachte mich stolz.
Mama werde ich immer als meine - grossartige Mama – in Erinnerung behalten. Sie hat auch in nicht einfachen wirtschaftlichen Zeiten, immer grossartig gehandelt und agiert, verzichtet oder etwas dennoch gemacht, wenn es wichtig sie dünkte. Die Freude an Künsten hat uns tief verbunden. Und mit Papa machte Sie oft Ferien, in denen sie malten. Als Papa nicht mehr immer fahren mochte, wurde ich deren Fahrer – und wir erlebten bewusst und wundervoll: Frankreich und Italien als Länder, die wir ab dann jährlich zu Dritt bereisten. Mit Mama machte ich das noch einmal, nachdem Papa leider verstorben war. Und wir besuchten alle jene Orte! Wo wir mit Ihm waren. Ich dachte wir würden deswegen oft weinen, weil die Erinnerung an Ihn gross sein würde? Aber: Wir lachten oft gleichzeitig und sagten: «Weisst Du noch! Papa hier»! Es sind auch heute noch - die schönsten Orte. Er hatte ein Auge. Sinn für das Schöne. Und: Er war auch ein lebendes Geschichtsbuch und wäre garantiert, auch ein fantastischer Bibliothekar geworden. Einmal hat er ein Treffen organisiert, ich war noch nicht im KV – mit Karl Erb,in den 80-er Jahren dies, einer Moderatoren Legende, des Schweizer Fernsehens. Ich habe dann in Leutschenbach ein Skirennen moderiert vor seinen Ohren und Augen. (Er hat noch 10 Male angerufen danach, wann ich die Moderatoren Lehre bei Ihm und dem SRF beginnen möchte). Dies machte ich dann aber nicht. Wohl auch weil ich in mir spürte, dass ich,auch wenn lieber erst später, meine Bilder in Ruhe erschaffen würde.(Dies spürte ich irgendwie unbewusst schon damals). Aber Künstler zu werden, auch wegen dem Wort «Künstler»,lag immer noch in der Ferne auf mich wartend. Einmal meinte Mama: «Stefan! Du hast alle meine Talente gestohlen»! Und derer hatte Sie tatsächlich viele. Das Piano-Konservatoriumdachte man einst für sie an. Aber die Eltern von Ihr wollten dies nicht: «Etwas zu lernen in einer Lehre, zogen Sie vor». Und leider gehorchte Mama damals noch. Ihre künstlerischen Ambitionen hat Sie dann eindeutig – uns Söhnen geschenkt - und so auf für sich: LEBEN lassen!
Die Ferien mit Ihr im Jahr 2018 noch, formten mein Fundament mit, meines heutigen Ist und aber auch immer daran zu glauben, dass Papa, Mama und ich uns dereinst wieder sehen werden. Einfach an einem anderen Ort. Wenn ich an die beiden denkend: Spüre ich – dass Sie um mich sind. Oder in einigen Träumen, kommen Sie «vorbei». Dies ist zwar etwas speziell wohl. Aber ich fühle dies so. Als Wort gab Sie mir ein Wort mit, wenn Sie dereinst nicht mehr da sei: «Demut»! Und Papa etwas früher: «Bleibe Stefan, wie Du bist»! Und Beide: «Male schöne Bilder»! Dies mache ich, war bei Beiden meine Antwort. «Verbringe Deine Zeit mit guten Menschen. Sie werden wiederkommen»! Auch dies lebe ich. Und ich erkenne mit Freude, dass ich auch «Kunden» habe – seit 1989 und später, die mehrere «Schätti» - Werke besitzen: Erwähnen möchte ich Beat Huber, (25 Jahre CEO Klinik Pyramide am See/danach CEO im Tertianum Enge, bis Ende August 2024), mit dem ich auch das «Jazz Festival Montreux» x-Male besuchte und später Bilder für ihn malte. Oder Kaspar Blättler (ex Baryon Partner), der schon so oft auf mich zurückgriff für Bilder. Auch den Kanton Zürich, wo ein Werk in «Chongqing»/(China) im Regierungsgebäude hängt.
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Ich danke aber allen Firmen, Privaten und Freunden an dieser Stelle ebenso, die mich seit 1989 oder auch früher schon – auf meinem Weg begleitend. Und bei allen Neuen, die dazustiessen und dazustossen. In den 1980-ern, wirkte ich eine Saison - als Barman in Arosa. Das war eine «inspirierende, schöne, großartige» Zeit. (Zwischen der Rekruten- und Unteroffizierschule hatte sich Mama, ohne mich zu fragen darum bemüht, damit ihr Sohnemann wohl nicht das Gefühl leben würde, zwischen dem Militär und dem Weitermachen,nun ein halbes Jahr «Ferien» zu machen). Was ich dort oben alles so erlebte, liess mich mehr und mehr spüren – dereinst Créatif – wirken zu wollen. Alle meine Talente in zwei Worte zu bündeln: «Ich, Créatif.» Und aus einigen Begegnungen später, welche ich dort kennenlernte, wurden tatsächlich später dann Bilderkunden. So begann ich in Arosa öfters Skizzen zu kreieren, wenn ich Zeit hatte oder nicht gerade am Skifahren war. Einige Gäste des Hotels, welches heute eine Pension ist: (Hohe Promenade heissend), gingen mit mir oft Skifahren und manchmal gab ich Ihnen auch privat Skistunden. Ich fühlte mich dann – wie der «Gigi von Arosa». Die Gäste hatten Freude an meinen ersten «Skizzen» damals. Dennoch ging ich zuvor noch 2 Jahre in einem Wirtschafts-/Treuhandbüro arbeiten:
«Moores & Rowland», Zürich. Heute «Haussmann & Partner». Die internationalen Kontakte und Begegnungen dort, habe ich zum Teil ins spätere Leben mitgenommen. Wie auch das Französisch als Sprache, indem ich das Militär im Welschland mit der Rekrutenschule und dem Weitermachen begann, um eben die Sprache brauchen zu können! Es formte dies mit alles, was ich tat und tue – immer mit und weiter: Meinen Horizont. Meine Entscheidungsfindungen. Meine diversesten breitgefächerten Interessen – diese Qualitäten unter «meinen» Hut bringend. Mein Hotelier sagte mir beim Start in der Hohen Promenade: «Die Bar wird wenige Gäste haben. Das Frühstück ist wichtiger vorzubereiten. Und auch die Kaffees für die Gäste. Am Ende der Saison beschied er mir: «Den Umsatz der Bar um 350 Prozent gesteigert zu haben». Ich hätte etwas Inne, was die Menschen mögen. Es hat mich dies sicher – in meiner sie lebenden Berufung als Créatif wirkender bis heute – viel geholfen. Mein Kommandant danach, als wieder im Militär, beschied mir: «Du wirst dereinst Künstler oder Personalchef in einer Riesenbude». Ich wählte - (nach dem Wirtschafts-/Treuhandbüro), das Erstere.
Am 2. April 1989 begann ich dann selbständig. Und teilte das auch all jenen mit, die mich einst fragten: «Ab wann wirkst Du als Künstler»? Zum Teil wurden aus Ihnen tatsächlich Kunden, und meine Jahre nahmen ihren Lauf. Private, Firmen, Verbände – griffen nach mir und meiner Art und meinem «Wie» des malend.
Meine Eltern begleiteten dies mit Freude. Und schauten auch oft in meinem Atelier vorbei und schauten mir zu, wenn ich am Malen war. Auch viele Messen der TürenfabrikBrunegg/ (Brunex) oder dem (Feuerschutzteam/(FST)begleitete ich zwischen 2001 bis 2015 – dies aus créatiferSicht, oder den Stand mitplanend, mitaufbauend und die Messe für neue Kundengewinne begleitend. An der Holz’01gab ich meinen Einstand. Messen in München und dieSwissbau, (diese auch in Basel), oder die Messetage in Bulle/FR folgten. Auch hier – lernte ich interessante Menschen kennen, um die ich oft - bis heute noch weiss. Wenn sie noch leben oder ich mich an sie erinnere oder ihnen begegne.
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Das Wort Kunst ersetze ich mit Créatif. Denn solange ich kreativ bin, tue ich auch, was ich tue: Malen und Créatif sein - Ich, Créatif. – sozusagen.
Ein wichtiger Entdecker war für mich: HERMANN PLATTNER. Er einst Zeichenlehrer und selbst Künstler in Berns FREIEM GYMNASIUM, Vater des Architekten Bernhard Plattner, (dieser Partner bei Renzo PianoArchitekten, in Paris) und Mann meiner Gotte Jettli. (Sie, eine grossartige Querflöten-Lehrerin einst, dies auch in Paris, die in Bern als Tochter einer Schwester meines Vatersaufwuchs). Ihr Schwiegervater Hermann Plattner, spürte mein Talent. Er sagte damals: «Gehe aber nie in eine Kunstschule, denn dann malst Du wie die Lehrer derer»! Diessei ihm passiert. Er denke noch heute an «seine» Lehrer. (Und dies! Obwohl er selbst Zeichenlehrer war). Einmal traf ich einen Werber, der meinte, als ich Ihm von Plattner erzählte: «Der Hermann? - Der war der strengste, aber beste Lehrer – den er in Bern im Freien Gymnasium, je für das Zeichnen und Malen - erlebt habe». Das gefiel mir, weil mir Plattner ja sagte: «Stefan, werde ein Künstler!» An dies zurückdenkend und darauf zurückblickend, war dies für mich wie eine Schulung! Die Zeit mit Ihm, (ohne tatsächlich dann in eine Kunstschule zu gehen und dies – von einem Werber – so erzählt zu bekommen, hat mich bestärkt und sehr gefreut. Hinweise über technisches oder die Wahl schlussendlich welche Farbart ich nutzen werde und auf welchem Grund, holte ich mir natürlich schon ein. Denn ich merkte schnell!Ölfarben sind nicht meins. Ich will arbeiten, nicht warten, bis jede Farbe irgendwann trocken ist! So male ich mit Acrylfarben (Lascaux). Mit Acrylstiften, die sich verhalten,wie wenn ich mit dem Pinsel male - in den Details diese nutzend) meiner Bilder.
Hermann Plattner gab mir während meinem Aufenthalt in Paris, wo auch er eben gerade ja weilte bei meiner Gotte, diverse Künstler-Adressen oder kam wieder zurück in der Schweiz gleich mit, um Künstler, die bereits einen «Namen»hatten zu treffen – um mich «vorzustellen». Dies vergesse ich Ihm nie. (Und sie sagten/beschieden alle dasselbe:
« (Male! «Mache»! «Aber gehe in keine Kunstschule)».
So machte ich es dann, ab dem 2. April 1989. 2 Jahre später sandte ich ihm dann Fotos meiner damalig realisierten Bilder. (Er war tief beeindruckt) und schrieb zurück: «Weitermachen. Du bist gut! Wenn Du fragen hättest – Frage!» Leider ist er heute im Himmel. Wir trafen uns aber noch einige Male in Bern, bevor er dann seine letzte Reise antrat.
Wie schon so Viele, ging dann also auch er. Dennoch zähle ich sie allesamt weiterhin zu «meinem Weg». Zu «meinem Ganzen». In meinem Adressordner habe ich noch keinen gelöscht der starb! Da Er oder Sie, waren Teil meines Weges.Sind Stück dessen, was ich erlebe. Ich traf u.A.: Tinguely.Serge Brignoni, Hans Erni, auch Hundertwasser, die es auch so spürten und sahen. Auch Sie grüssen zwar längst vom Himmel.
Aber in mir leben sie ewig weiter, wie eben auch in der Welt der Künste. Erni ging als Letzter. Beyeler lernte ich kurz vor seinem Sterben auch noch kennen. Er war überrascht, mich als Künstler nicht zu kennen. Er hatte Freude an den Fotos einiger meiner Werke, die ich ihm in der Fondation Beyeler, in Riehen zeigte. Auch 2 Werber begleiteten mich interessiert bei meinem Gedanken: In die Werbung zu gehen. Sahen doch eher aber den Künstler als den Werber in mir. Beide meinten damals:
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«Als Werber müsse man auch – Lügen können. Wenn man etwas bewerben muss, was man vielleicht gar nicht mag, als Künstler bist Du freier»! Das habe ich dann auch so gesehen.
Nun bin ich 37 Jahre Créatif unterwegs. Alles, was ich machte, zuvor oder während diesem Tun, macht mich zu einem Ganzen. Es gehörte und gehört vieles dazu – um diese Berufung – auch zu fühlen, zu spüren, sie/es zu leben. Ich habe dafür auch auf gewisse Dinge verzichtet. Kreisläufen auch ein Schnippchen schneidend. Ich heiratete zum Beispiel nie. Und spürte aber auch nie den Wunsch, selbst Kinder zu haben. Was aber nicht heisst, Kinder nicht zu mögen oder Frauen! Aber ich habe wohl zu viel gesehen, was «Frei sein» zu sehr einschränken könnte?! «Frei sein» – für eben diese Art Beruf/Berufung, wie ich es leben darf und es tue: Reden, Zuhören, Umsetzen, Frei schöpfen oder einen Auftrag zu gebären. Zu überraschen. Zu erfreuen: Und dies. «Egal wann»!
Ich stehe jeden Tag gerne auf. Und lege mich am Ende eines Tages – auch erfüllt und gerne wieder - hin. Das ist ein Zeichen für mich. Ein schönes: Die Freude am Leben. Die Freude an meinen Kunden. Das oft überraschende Ist oder Resultat eines Werkes, und wo es hinkam oder hinkommt. Zu erkennen, wie meine Gedanken: Zu Farben und Formenwerden.
Wunderbar ist das. Es lässt mein Herz lächeln, wenn ich tue, agiere und wirke. Wenn ich daran denke. Wenn ich am Schreiben nun bin. Und dieses Ziel: Suche ich mit meinen Werken – bei meinen Kunden und Freunden meiner Bilder – ebenso zu erkennen. Wie auch Sie bei alledem, was Sie tuend. Dies sind die interessanten Menschen, auf die ich gerne zähle. Auch Sie geben so, Ihrer Freude am Leben und Ihrem Tun und Ihrem Handeln so: Stimme und Glück! Diese Herzen auch, möchte ich mit meinen Bildern erreichen. Eines nach dem andern, führt dann irgendwann zu einem Ganzen. Eine Bildergeschichte auch vielleicht. Man kauft ein Stück dieser Geschichte, wenn man ein Bild kauft. Eine Auswahl meiner Werke und meiner Gedanken, findet man auf Instagram, Facebook, meiner Site: www.stefanschaetti.ch und natürlich freue ich mich auch – über das Miteinander – über die Geschehnisse auf unserer Welt und Zeit und über meine Arbeit - zu reden.
Wichtig ist das Erspüren von guten und weniger guten Kontakten. Das Trennen derer. Das Miteinander eben – wenn gut. Die Bereitschaft zu überraschen. Zu reisen. Zu den Menschen hinzugehen. Mit ihnen zu sein. Im Atelier zu horten, was dies unterstützt. Räumen zu Hause ein Gesicht zu geben. Sich bewusste Zeiten – auch für sich selbst - zu nehmen. Das Entstehen meiner Werke ist nicht an die Zeit gebunden. Diese kann am Tage, aber auch in der Nacht sein.Morgens oder mittags. Meistens aber ab früh morgens bin ich am Malen, wenn ich male. Es ist dann noch, diese Ruhe der Nacht in mir. Meinen Stil sehe ich abstrakt, aber doch auch realistisch. Viele Farben, die auf der Leinwand zu wirken beginnen, begleiten mein Wirken und Sein. So eben – wie ich es – sehe, spüre, in meinem Stil. So lebe ich Stil und Style seit 1989, eigentlich sehr bewusst. Und staune aber immer wieder, was alles dazukam. Dazu kommen durfte und wohl dazukommen werden darf und es wird.
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Man muss nur eines. Machen! Und auch zeigen: Was man macht! So freut es mich auch für die Zünfte: St. Niklaus (3 Bilder ins goldene Buch) und für die «Vereinigten Zünfte zur Gerwe und zur Schuhmachern» für das Sechseläutenkünstlerisch begleitend, créatif gewesen zu sein. Oder für die Migros das Sujet eines Kinderskis «The Clown in You»geschaffen zu haben. Für die Versicherung (CSS) gab es einst einen Kalender. Weihnachtskarten für den Schweizerischen Skiverband. Für den FC Maur, schuf ich mit meinemTypografen-Bruder: Dieter Schätti DTP - das FC Maur Logo.
Hinter jeder Begegnung steckt ein Mensch, Glück und es zu verstehen – aus Zufällen – etwas gedeihen zu lassen. Einer derer war. Als ich einst bei Jecklin CD’s orderte – begegnete mir ein Herr, der für seine Tochter CD’s auf deren Geburtstag zu kaufen andachte. Ich beobachtete, wie er auf eine Beigederer Zugriff. Und sagte: «Nehmen Sie die andere Beige der CD’s, neben der von Ihnen gewählten»! Er machte das. Und sagte: «Was mache ich, wenn Tochter nicht glücklich darüber sein wird»? Da gab ich Ihm meine Adresse. Am nächsten Tag bekam ich eine Mail: Herr Schätti! Meine Tochter ist happy. Super CD’s. Nun sah ich aber, was Sie Berufenes machen. Kommen Sie nach Frauenfeld, Morgen um 1000h. / DerVerwaltungsrat der Zürcher Hüppen habe VR-Sitzung. Und ich will vorschlagen, dass Sie eine Züri-Hüppen Schachtel mit Zürich darauf kreieren! Ich ging also da hin, klingelte wie abgemacht um 1000h an jener Türe. Und bekam die Herausforderung tatsächlich. So entstand mit dem Titel:«Weltstadt Züri» ein Schätti-Werk, und damit, deren«Biskuitschachtel-Versionen» abzurunden.
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Was ich in den nächsten 100 Jahren noch alles «créieren»werde, was auf mich zukommt, lasse ich immer offen. Aber ich bin immer bereit – wenn ich etwas spürend, fühlend, und es machen zu wollen, ich es machen werde! Und wenn Sie dabei sind? Freut mich dies umso mehr.
Ich danke Ihnen, für die Zeit, die Sie sich nun für meinen Weg und meine Gedanken zu diesem und für mich - genommen haben.
Zusammengefasst!
Ich, Créatif.
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Stefan
Schätti,
Créatif.
Bilder.
Seit 1989.
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CH-8124 Maur/ZH